top of page

„Nur von der Rezeption?“ – Ein Hoch auf alle RezeptionistInnen zum Start der Wintersaison

  • evelinehameder
  • 3. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Der Start in die Wintersaison ist jedes Jahr etwas Besonderes. Man spürt die Vorfreude der Gäste, das Knistern im Team – und auch die große Verantwortung, die auf unseren Schultern liegt. Deshalb möchte ich heute ein paar Worte an all jene richten, die an der Frontlinie der Gastfreundschaft stehen: uns RezeptionistInnen.

Oft höre ich Sätze wie: „Ach du, du bist ja nur von der Rezeption…“ Doch heute sage ich ganz bewusst: Wir sind nicht nur von der Rezeption. Wir sind RezeptionistInnen. Und wir sind wichtig. Punkt.

Wir arbeiten, wenn andere noch ankommen dürfen

Unsere Tage beginnen, bevor andere ihren ersten Kaffee genießen. Wir sind bereit, wenn Gäste voller Erwartungen anreisen – und wenn KollegInnen im Haus noch im Warm-up-Modus sind. Und ja: Auch wenn draußen das Wetter tobt oder das Restaurant gerade leer ist, wir halten die Stellung. Denn unser Arbeitsfluss richtet sich nicht nach der Wetterlage oder dem Gästestrom im Service.

Wir sind die erste Anlaufstelle – für alles

Ob kleine Unsicherheiten, große Emotionen, organisatorische Herausforderungen oder akute Probleme: Wir sind die erste Adresse. Gäste wenden sich an uns, weil sie Vertrauen haben. Weil sie wissen, dass wir Lösungen finden. Weil wir Ruhe ausstrahlen, selbst wenn im Hintergrund die Wellen hochschlagen.

Wir sind das Gesicht des Hauses

Der erste Eindruck, der letzte Eindruck – oft sogar der prägendste – entsteht an der Rezeption. Wir sind Begrüßung, Orientierungspunkt, Vertrauensperson, Informationsquelle und manchmal auch Blitzableiter. Wir halten die Fäden zusammen, koordinieren, vermitteln, motivieren und lächeln… auch dann, wenn es hektisch wird.

Geregelte Arbeitszeiten? Ja – aber dafür kein Schlechtwetter

Ja, vielleicht haben wir etwas geregeltere Dienstzeiten als andere Abteilungen. Doch dafür kennen wir keine Pausen, wenn das Haus ruhig wirkt. Wir kennen kein Schlechtwetter – denn Gäste brauchen uns immer. Wir arbeiten, wenn es brennt. Wir arbeiten, wenn alle gleichzeitig etwas brauchen. Und wir arbeiten weiter, während andere gerade durchatmen können.

Lasst euch nie kleiner machen, als ihr seid

Wenn euch jemand sagt: „Du bist ja nur von der Rezeption…“ Dann dürft ihr stolz antworten:

„Ja, ich bin von der Rezeption – und ohne uns läuft hier gar nichts.“

Zum Wintersaisonstart möchte ich euch allen sagen: Ihr seid wertvoll. Ihr seid stark. Eure Arbeit macht den Unterschied. Ihr seid jene, die Gäste abholen, begleiten, beruhigen, informieren und begeistern. Ohne euch wäre kein Check-in herzlich, kein Aufenthalt reibungslos, kein Abschied authentisch.

Also startet voller Stolz in diese Saison. Wir RezeptionistInnen sind das Herz des Hauses – und darauf dürfen wir stolz sein.


Herzlichst, Eveline - die Gästeflüsterin

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Frohe Weihnachten & ein wundervolles neues Jahr

✨Das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit, um innezuhalten, Danke zu sagen und nach vorne zu blicken. Ich möchte diese besonderen Tage nutzen, um innezuhalten, Danke zu sagen und nach vorne zu blic

 
 
 
Anekdote zu "Bitte lächeln"

Vor kurzem traf ich in Lech einen lieben Gast wieder, die viele Jahre zuvor bei uns im Hotel gewohnt hatte. Wir plauderten gemütlich, erinnerten uns an damals – und plötzlich sagte sie einen Satz, der

 
 
 
😊Bitte lächeln

Warum ein echtes Lächeln mehr bewirkt als jede Marketingstrategie – und wie es die Gästekommunikation verändert. Es gibt Momente im Hotelalltag, die bleiben. Ein freundliches Nicken, ein warmes Lächel

 
 
 

Kommentare


bottom of page